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Personal01. März 20267 min Lesezeit

Warum ich meine Website selbst gebaut habe

Trial, Error und der Punkt, an dem ich nicht mehr aufgegeben habe. Ein persönlicher Essay über Website-Aufbau, Selbstzweifel und digitale Unabhängigkeit.

Dieser Artikel ist für alle, die lange dachten, eine Website sei etwas für später. Für später, wenn mehr Geld da ist, wenn mehr Selbstvertrauen da ist, wenn alles professioneller wirkt. Und für alle, die merken, dass Unabhängigkeit oft mit einem ersten unperfekten Schritt beginnt.

Kerngedanke

Eine eigene Website ist nicht nur Design. Sie ist Positionierung, Klarheit und ein Schritt raus aus der Algorithmus-Abhängigkeit.

Essay · Founder Journey

Der Moment, in dem pretty nicht mehr gereicht hat

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Ich war jahrelang im Social Media Game. Content, Ästhetik, Branding war meine Welt. Und trotzdem hatte ich irgendwann dieses Gefühl: Wenn ich wirklich skalieren will, reicht pretty nicht.

Also fing ich mit einer Canva-Seite an. Wenn man sich reinhängt, ist die an einem Nachmittag erstellt und online. Man hat wenigstens etwas, das man verlinken kann. Einen Ort, an dem man seine Arbeit sammelt und ein erstes Gefühl von Professionalität.

InsightEine Website war für mich nicht zuerst Technik. Sie war das Bedürfnis nach einem Ort, der mir wirklich gehört.

Comparison

Von Canva zu Self-Built

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Am Anfang ging es nicht um Perfektion. Es ging darum, überhaupt einen Anfang zu haben. Canva war mein erster Schritt. Die selbst gebaute Version wurde später mein zweiter.

Früher: Canva Website
Canva Website Screenshot
Heute: Self-Built
Self built website screenshot

Reality Check

Warum keine klassische Website

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Eine richtige Website war zu teuer und die meisten ITler in meinem Umfeld konnten meine Vision nicht so umsetzen, wie ich sie im Kopf hatte. Meine ersten Ambitionen entstanden noch vor dem KI-Boom. Das bedeutete gelernter Code, ewige Google-Suchen und ein einzelner Fehler konnte dich stundenlang aufhalten.

Es scheiterte immer wieder. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich das anfangs nicht einmal dramatisch gefunden, weil Instagram lange meine Visitenkarte war.

Inner Conflict

Selbstzweifel, Vergleich und das Gefühl nicht ready zu sein

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Doch irgendwann kam dieses Gefühl von: Bin ich überhaupt gut genug? Meine Follower stagnierten und obwohl ich mehr Kooperationen hatte, war mir das Pitchen oft unangenehm. Andere hatten Websites, Sedcards, professionelle Bilder, teure Kameras und ich trat mit einem iPhone und einem Canva-Abo an, um um dieselben Chancen zu buhlen.

Ich fing außerhalb zu suchen: Was machen andere? Wie vermarkten die sich? Ich stockte auf. Für eine richtige Kamera fuhr ich 400 Kilometer, für Shootings teilweise noch weiter. Und dabei verlor ich Energie, Spaß und Fokus für das, was Content Creation für mich eigentlich war: kreativer Ausdruck.

Und je mehr ich mich verglich, desto öfter merkte ich etwas Überraschendes: Obwohl ich keine 3000 Follower hatte, wurde ich von denselben Marken angeschrieben und für dieselben Jobs gebucht wie Creator mit 100k plus. Gleiche Events, gleiche Chancen, aber meine Selbstzweifel hielten mich zurück.

Turning Point

Warum ich programmieren gelernt habe

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Also habe ich angefangen zu programmieren. Nicht weil es leicht war, sondern weil ich nicht mehr abhängig sein wollte. Abhängig davon zu warten, genug Geld für eine Website zu haben. Abhängig davon, mich gut genug zu fühlen.

Absolut nichts spricht gegen eine Canva-Seite. Jeder Schritt ist ein Schritt weiter. Aber ich wollte etwas schaffen, worauf ich stolz bin. Und je mehr ich an der Website arbeitete, desto klarer wurde: Das hier sollte mehr sein als ein digitales Lookbook.

InsightIch habe nicht programmieren gelernt, um perfekt zu sein. Ich habe es gelernt, um unabhängiger zu werden.

Behind the Scenes

Real Talk

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Am Anfang war es Chaos. Der Code war rot, die Seite crashte, der Laptop wurde heiß. Aber genau darin lag der Punkt: Trial and Error. Vision behalten. Weiter machen.

Und auch wenn mein Code mal wieder rot aufleuchtete: Meine Vision war schon geboren. Innerhalb von zwei Wochen habe ich das alles in die Welt gerufen, weil mir klar wurde: Nur aus Mut entsteht etwas, das wirklich trägt.

Red code screenshot showing errors in editor

Why it matters

Die Vorteile einer eigenen Website

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Eine Website ist nicht nur schön für dein Gefühl. Sie verändert, wie du gefunden, verstanden und gebucht wirst.

SEO und Google-Sichtbarkeit. Eine Website wird gefunden, auch wenn dein Instagram gerade nicht performt.
Professionelle Außenwirkung. Brands sehen schneller, wofür du stehst und wie klar du dich positionierst.
Unabhängigkeit vom Algorithmus. Deine Plattform gehört dir.
Features, die Instagram nicht liefert. Showreel, Case Studies, Kontaktformular, Newsletter und Buchungs-CTAs an einem Ort.

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Das ist nur der Anfang

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Wenn du selbst den Schritt Richtung eigener Website gehen willst, kommt als Nächstes ein Step-by-Step Guide, der genau erklärt, wie du das strategisch angehst, ohne dich zu überfordern.

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Build Your Website

Im nächsten Artikel geht es Schritt für Schritt darum, wie du deine eigene Website strukturierst, welche Seiten du wirklich brauchst und wie du CTAs sinnvoll einsetzt.

Warum das wichtig ist

Eine gute Website sieht nicht nur schön aus. Sie hilft dir, klarer aufzutreten, besser gefunden zu werden und Chancen unabhängiger vom Algorithmus zu machen.

Shakira · Founder, GGirls